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Was ist unanständig ?
Was ist unanständig ?
"Unanständig" - so beginnt ein Artikel mit einem Zitat des Ex-Bürgermeisters von Schneeberg über die Forderung des Simon-Wiesenthal-Centers, Gerhard Heilfurth die Ehrenbürgerschaft der Stadt Schneeberg abzuerkennen. Und man könne niemanden wegen seinwer bloßen Mitgliedschaft in der NSDAP zum "Kriegsverbrecher" machen. Ich glaube nicht, dass dieses Wort in dem Schreiben verwendet wurde. Aber es ist schon unglaublich, da wird eine Rasse zu Millionen fast ausgerottet und den Überlebenden wird dann vorgeworfen, es sei doch "unanständig", nach den geistigen Urhebern dieses mörderischen Treibens zu fragen und zu forschen, zumal, wenn diese noch zu späten Ehren kommen.
Man werfe nur mal einen Blick in das Vorwort der gesammelten Werke von Anton Günther, geschrieben und herausgegeben von G. Heilfurth 1938, um zu sehen, wie auch Anton Günther mit seinen wunderbaren schlichten Gedichten über das Erzgebirge mißbraucht wurde, getreu der NSDAP-Ideologie, von der Heimatliebe zum Heimatstolz, dann zum Nationalstolz, dann zum Nationalismus, dann zum Chauvinismus und am Ende der "Bestialismus".

Das System der DDR liegt noch nicht allzulang zurück und es war nicht "der" Erich Honecker oder Mielke. Es waren Hunderttausende kleine Honeckers und Mielkes in Form von "IM`s" oder auf Vorteile bedachte willfährige Diener desc Systems, die die Idee des Sozialismus pervertiert und zunichte gemacht haben. Wenn wir etwas aus dieser Geschichte zu lernen haben, dann das man besser nicht diesen Leuten ein Denkmal-in Form einer Ehrenbürgerschaft oder einer Ehrendoktorwürde setzt, die Mangels Zivilcourage, Bequemlichkeit oder aus Überzeugung eine Diktatur unterstützten. Oder jenen, die wie Heilfurth dazu lapidar sagen, man müsse bei heutigen Veröffentlichungen das Vor- oder Nachwort neu schreiben. Kein Wort der Reue oder Entschuldigung. Da niemand hier in der Lage war, eine Diagnose zu stellen,sollten wir den Simon - Wiesenthal - Centrum dankbar sein, das feststellte, dass ein Teil unserer Gesellschaft auf dem rechten Auge blind ist. Nicht zuletzt hat Anton Günther diesen Mißbrauch seines Werkes nicht verdient, dass dann als Grundlage diente für die argwöhnische Rezension in der DDR oder für nationalistisches Gedankengut früher und heute.

Jörg Beier, Vorsitzender des Vereins "KunstZONE" e.V. in der "Freie Presse"


- , 18.08.04

Herr Beier !
Betr.: Ihren Artikel in der "Freien Presse" vom 14./15.8.04
Thema: Ehrenbürgerschaft des Herrn Gerhard Heilfurth in Schneeberg
Ich möchte sie auf einige Fakten aufmerksam machen, die in ihrer Denkweise mangels Wissen an historischer Wahrheit und fehlenden Denkvermögen in Zusammenhängen, nicht vorhanden ist.
Sie müssten wissen,, das in der DDR die Mitgliedschaft in der SED oder den Blockparteien Vorraussetzung war, um leitende Stellen in der Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft u.s.w. einnehmen zu können.
Genauso war es in der Hitlerzeit mit der NSDAP. Nur mit dem Unterschied, das die Parteigenossen der DDR jetzt hoch geachtete Bürger sind, die Dank Seilschaften und Stasi-Zugehörigkeit wieder Posten begleiten, mehr Rente bekommen sollen und in der PDS große "Töne spucken",u. alles beser wissen, als ob sie nie Ostdeutschland in den Ruin geführt hätten. Nur die Täter werden nicht namentlich genannt und es wird ihnen kein Haar gekrümmt.
Das Parteimitglied der NSDAP wird aber generell als Verbrecher gehandelt, auch wenn er nichts verbrochen hat.
Sie sind also gegen eine Ehrenbürgerschaft des Herrn Heilfurth in Schneeberg. Vergleichen sie bitte folgende historische Wahrheit: der Kommunist Genosse Paul jKorb, Polizeichef nach dem 8.5.45 in Schwarzenberg, hat viele unschuldige Opfer und junge Menschen auf dem Gewissen, ließ sie deportieren, viele kehrten nicht zurück. Vor Jahren gab es darüber im Schloß Schwarzenberg eine Ausstellung. Der geschilderte Leidensweg des Herrn Siegfried Müller aus Hundshübel wurde in der "FP" vom 3.5.04 veröffentlicht. Es gibt noch mehr Beispiele. Aber immer ohne die Namen der Täter zu nennen.
Auf diesem Gebiet sollten sie sich einmal "schlau machen", damit sie die Realität erkennen.
Genosse Paul Korb ist Ehrenbürger von Schwarzenberg, ein Verbrecher und gehört angeklagt als Beihilfe zum mehrfachen Mord, wenn er noch leben würde. Auch hoch geehrt von der PDS und sogar von Herrn Knauer (ehem. CDU Bürgermeister) anerkannt. Das Interessiert sie nicht, aber in Schneeberg einmischen, wo für sie doch Schwarzenberg viel näher ist. Die Untaten des Gen. Korb sind nicht mit einer Parteimitgliedschgaft des Herrn Heilfurth gleich zu setzen. Nach ca. 60 Jahren werden Greise verfolgt, wo doch die DDR zeitlich viel näher liegt aber Stasi-Verbrechen nicht verfolgt werden. Z.B. die Verbrechen an der Mauer nur mit Bewährungsstrafen belegt wurden,. selbst Egon Krenz bekam Freigang, konnte einer Arbeit nachgehen und wurde vorzeitig entlassen.
Müssen wir immer nach der Pfeife des Simun-Wiesenthal-Center tanzen ? Sind wir nicht souverän ? Haben die nichts anderes zu tun ?
Die sollten sich in der Gegenwart um die UN-Resolutonen kümmern. Bitte lassen sie Anton Günter aus dem Spiel ! Er wurde in der NS-Zeit verdient hoch geehrt aber in detr DDR nicht willkommen geheißen. Man fürchtete revanchistische Gedanken im Volk, obwohl z.B. sein Lied:" Deutsch und frei wollen wir sein" bereits im Jahr 1908 geschrieben wurde - Hitler und NSDAP noch keine Spur.
Missbraucht ? Das Volk stand zu ihm ! Er wurde nicht missbraucht ! Dies iist nur eine verdummende Ansicht der Sozialisten . Denen ist alles recht, was gegen Nationalgefühl des Volkes ist. Wenn nur das Vorwort der DDR-Führung nicht gepasst hat, würde es ja noch gehen, aber auch sie Herr Beier, können aus Anton Günthers Werken kein Multi-Kulti Chaos machen.
;Mein Absender muß leider anonym bleiben, da wir im sogenannten demokratischen Rechtsstaat keine Meinungsfreiheit besitzen. Denken sie doch an die Beispiele der jüngsten Vergangenheit: Martin Hohmann, Reinhard Günzel, Henry Nitsche u.s.w., diese werden bestraft, weil sie etwas sagten, was der Parteien Diktatur von SPD, Grüne, CDU, FDP u. PDS nicht gefällt. Erst recht, wenn etwas über Juden gesagt wird - ob Wahrheit oder nicht, man ist erledigt.
Ich bewundere Herrn Lothar Wetzel, EZV Schneeberg-Neustädtel. Hat er doch den Mut, seine Meinung öffentlich bekannt zu geben, die nicht unbedingt den Zeitgeist und der Unterwerfung alles Deutschen entspricht. Aber er lobt auch das Simon-Wiesenthal-Center, sonst wäre er auch "weg vom Fenster".
Auch glaube ich nicht, das mein Brief von der "FP" abgedruckt würde.

Tschüss


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